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REISEN

Die Azoren waren schon lange ein Ziel meiner Taucherträume. Vulkaninseln mitten im Atlantik und einer der besten Hai-Spots der Welt klangen nur allzu verlockend. Schlechtes Wetter und kaputte Boote konnten unsere Vorfreude auf die bevorstehenden Tauchgänge nicht trüben. Vor allem die Ausfahrt zu Princess Alice, einem Unterwasserplateau, das 100 km vor Pico liegt, war eine tolle Erfahrung. Das größte Highlight waren aber die vier Haitauchgänge mit Blauhaien im Freiwasser. Die Tiere kamen uns so nahe, dass sie unsere Kameras berührten. Ich finde, die Videos können sich sehen lassen!

Die Tauchgänge mit Blauhaien im Freiwasser waren das größte Highlight der Reise auf die Azoren.

Der Plan nach Madagaskar zu reisen war ursprünglich eine „b’soffene G’schicht“ am Silvesterabend. Ein halbes Jahr später saßen wir im Flugzeug nach Antananarivo. Wir wussten nicht was uns erwarten würde, wie uns das Land empfängt und welche Tierbegegnungen wir machen würden. Nach Campingnächten unter klarstem Sternenhimmel, Kanufahrten durch Landschaften aus Jurassic Park, Totenritualen mit Einheimischen und Wanderungen durch Gegenden nicht von diesem Planeten bin ich sehr froh diese Reise gemacht zu haben. Jede stundenlange Fahrt mit dem Auto, jede Krankheit am Weg und sogar Banditen konnten uns nicht von unserem Ziel abringen das Land und seine Menschen zu erkunden. Ein besonderes Highlight war die 15 stündige Fahrt mit einem sehr alten Schweizer Zug and die Ostküste der Insel, aber lest es selbst. 

Madagaskar war für uns eine Reise voller prägender Erfahrungen. Wir sahen Lemuren, die Milchstraße, ein Totenritual und einen alten Schweizer Zug. Es war ein Abenteuer, wie auf einem anderen Planeten.

Kolumbien war nach Mexiko, Costa Rica und Ecuador das letzte Land unserer dreimonatigen Reise durch Lateinamerika. Wir wussten, dass es heiß werden würde – doch Rincon del Mar zeigte uns, wie unerträglich die Hitze tatsächlich sein konnte. Die nebelverhangenen Wachspalmen im Valle de Cocora luden uns zu einer mehrstündigen Wanderung ein, während wir die trockenen, sonnenverbrannten Llanos zu Fuß, zu Pferd und mit dem Boot erkundeten. Endlich sahen wir Capybaras, Rote Brüllaffen und viele weitere Arten, die schon lange auf unserer Bucketlist standen. In Medellín tauchten wir in die faszinierende Geschichte der Stadt ein – eine Stadt, die so viel mehr zu bieten hat, als viele wahrnehmen. Wir begegneten Pablo-Escobar-Lookalikes in den Straßen, entschieden uns jedoch bewusst gegen eine der berüchtigten Touren über sein Leben. Stattdessen bekamen wir einen Einblick, wie sehr Millionen von Menschen unter der Herrschaft der Gewalt gelitten hatten.

Kolumbien war der perfekte Abschluss unserer Lateinamerika Reise. Die Kombination aus Tierbegegnungen, einer dunklen und blutigen Geschichte und unglaublich freundlichen Menschen war für uns einzigartig. 

Ich war schon oft auf Reisen die nur dem Tauchen dienten, aber die Malediven war von langer Hand geplant. Nach über einem Jahr voller Vorfreude war es endlich so weit. Unsere Bucket List war lang, und wir waren bereit, alles zu erleben, was dieses tropische Paradies zu bieten hatte. mZunächst verbrachten Lisa, meine Tauchpartnerin, und ich fünf Tage auf einer Resort-Insel, bevor wir für etwas mehr als zwei Wochen an Bord eines Liveaboard-Schiffes gingen. In dieser Zeit führte uns die Reise zu unzähligen Inseln und Atollen, jede mit ihrer eigenen faszinierenden Unterwasserwelt. Wir tauchten mit Haien, Rochen, unzähligen Fischschwärmen und begegneten verspielten Delfinen. Die Farbenpracht der Korallenriffe und die unglaubliche Vielfalt des Meereslebens überwältigten uns immer wieder aufs Neue. Doch für mich gab es trotz all dieser beeindruckenden Erlebnisse einen bitteren Beigeschmack. Was genau diesen Moment trübte, erfahrt ihr im Bericht.

Die Reise auf die Malediven war intensiv aber wunderschön. Unsere kleine Insel präsentierte sich mit einem umwerfenden Hausriff und Babyhaien, die Tauchsafari mit starken Strömungen, Walhaien und einem unschönen Ende!

Den Großteil unserer Reise durch Ecuador verbrachten wir auf den Galápagos-Inseln. Doch auch Quito verzauberte uns mit seinem Charme und den herzlichen Bewohner*innen. Wir erkundeten den Äquator, probierten uns durch das vielfältige Streetfood und wagten den Aufstieg auf die Ausläufer eines Vulkans. Die Natur und Kultur des Landes faszinierten uns gleichermaßen. Auf den Galápagos-Inseln waren wir überwältigt von der beeindruckenden Biodiversität und zugleich herausgefordert von der drückenden Hitze, die durch El Niño noch verstärkt wurde. Trotz der extremen Bedingungen genossen wir jede Minute in dieser einzigartigen Umgebung. Unsere Zeit in Ecuador war ein unvergessliches Erlebnis, das uns noch lange in Erinnerung bleiben würde.

Nach unseren vier Tagen in Quito wussten wir sofort, dass wir unbedingt wieder kommen müssen. Den Großteil der Reise verbrachten wir auf den Galápagos-Inseln wo wir mit der sengenden Hitze kämpften und 24/7 nur am Staunen und Beobachten waren.

Auf den Galápagos-Inseln wollte ich unbedingt einen Tagesausflug zur Isla Isabela und den Islotes Cuatro Hermanos machen. Die atemberaubende Natur und die einzigartigen Tierbegegnungen versprachen ein unvergessliches Erlebnis. Auf dem Weg zur zweiten Insel kreuzte plötzlich eine Gruppe Orcas unseren Kurs. Ohne zu zögern, sprangen wir ins Wasser, um diesen beeindruckenden Tieren ganz nah zu sein. Es war ein Moment voller Ehrfurcht und Staunen – einer der magischsten unserer gesamten Reise. Die Orcas bewegten sich mit einer faszinierenden Eleganz durch das Wasser, während wir still verharrten und das Naturschauspiel in uns aufnahmen. Dieser Abschnitt unserer Reise durch Lateinamerika war mit Abstand der aufregendste. Kein anderer Moment ließ uns die Schönheit und Kraft der Natur so intensiv spüren wie diese Begegnung mit den Orcas.

Ein Traum den ich in der Vorbereitung auf die Inseln geboren hatte, wurde wahr. Wir sahen und schnorchelten mit fünf Orcas mitten im pazifischen Ozean. Ein Erlebnis, welches wir bis heute kaum in Worte fassen können.

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